Schwarze Hefte

Novedad de filosofía

 

Überlegungen II-IV (Schwarze Hefte 1931-1938)schwarze
Martin Heidegger
Vittorio Klostermann Verlag

Durante años Heidegger iba apuntando diferentes cuestiones relacionadas con su pensamientos en unos cuadernos de tapas negras de hule. Estos cuadernos le fueron acompañando hasta su muerte en 1976. Su hijo Hermann guardó estos cuadernos en los que se suponía se encontraban reflexiones sobre sus pensamientos, sobre sus opiniones políticas, que ayudarían a interpretar mejor su obra. En total 34 cuadernos de los que se acaban de publicar los 14 primeros en tres volúmenes. La expectación sobre su publicación ha sido enorme, sobre todo en Alemania, donde la relación de este filósofo con el nazismo es simpre motivo de polémica.

Die von Heidegger sogenannten “Schwarzen Hefte” bilden ein in der deutschen Geistesgeschichte nicht nur des letzten Jahrhunderts einzigartiges Manuskript.
Von 1931 bis zum Anfang der siebziger Jahre zeichnet Heidegger in vierunddreißig Wachstuchheften Gedanken und Gedankengefüge auf. Zuweilen – wie in den “Überlegungen” (GA 94-96) der dreißiger Jahre – stellen sie eine unmittelbare Auseinandersetzung mit der Zeit dar. Dann – wie in den “Vier Heften” (GA 99) vom Ende der vierziger Jahre – erweisen sie sich als philosophische Versuche, so dass die “Schwarzen Hefte” sich am ehesten als “Denktagebücher” bezeichnen lassen.

Weil die Aufzeichnungen sich immer wieder der Nähe der Tagesereignisse aussetzen, zeigen sie sich in einem unverwechselbaren Stil. In den “Schwarzen Heften” scheint der Leser dem Denker so nahe zu sein wie sonst nie. Er kann spüren, wie sehr sich das Denken auf sein Gedachtes einlässt. Das bringt mit sich, das die “Schwarzen Hefte”, wie kein anderes Manuskript des ohnehin leidenschaftlich diskutierten Denkers, umstritten sein werden. Die Härte der Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen Vorgängen wird mitunter dem Besprochenen nicht gerecht. Manche Hefte enthalten in vielerlei Hinsicht Problematisches. Dann wieder trifft der Angriff das Richtige. Alles gehört zum Eigentümlichen dieser Schriften, deren Veröffentlichung einen besonderen Moment in der Geschichte der Gesamtausgabe darstellt.

In Band 94 der Gesamtausgabe, den “Schwarzen Heften” 1931-1938, nimmt die Auseinandersetzung mit der Entscheidung zum einjährigen Rektorat an der Universität Freiburg 1933/34 einen großen Raum ein. Es wird deutlich, dass Heidegger bei aller Zustimmung zum politischen Umbruch der Nationalsozialisten von Anfang an Bedenken gegen diese hegt. Die Niederlegung des Amtes gibt neuen Raum frei für die Ausarbeitung des seinsgeschichtlichen Denkens, das unmittelbarer als in allen anderen Schriften Heideggers auf alltägliche Phänomene in Religion, Kunst und Wissenschaft angewendet wird. Insbesondere diese seine seinsgeschichtlichen Lagebeurteilungen bestimmen den Charakter dieser Hefte.

 

 

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